Taugl – Zammkemma Zammbringa

Ein Bergdorf besinnt sich auf seine Qualität


Die Entstehung
In der Phase eines tiefgreifende Umbruchs in der Gemeinde St. Koloman - während der Schließung des Nahversorgers und des langjährigen Dorfwirts - entwickelte sich die Idee, den Markenkern der Gemeinde zu erarbeiten, um aus diesem heraus einen Ansatz zur weiteren Entwicklung der und des Zusammenlebens zu erarbeiten. Im Vordergrund sollte dabei nicht wie meist die Marke die nach außen präsentiert wird, sondern der nach Innen wirkenden gelebte Kern der Gemeinde stehen. Aus dem heraus sich dann gegebenfalls auch eine Makre nach Außen für Tourismus und weitere Wirtschaftsbetriebe entstehen könnte. 

Die Umsetzung 
Vertreter vieler Interessengruppen wurden eingeladen an 5 aufeinanderfolgenden Abenden an einem Workshop teilzunehmen, der durch Peter Godulla aus Düsseldorf geleitet wurde. 

An diesen sehr intensiven Abenden wurde letztendlich die besondere Qualität der Begegnung - zwischen Menschen, mit der Natur und den Jahreszeiten - als Kern des Zusammenhalts erarbeitet und in das „Zammkemma Zammbringa“ in Mundart übersetzt. Besonderes Zeichen für diese Qualität ist der übliche Handschlag zwischen den Einheimischen bei der ersten Begrüßung am Tag. 

Zudem wurde deutlich, dass sich die Bewohner St. Kolomans nach wie vor mit dem früheren Benennung der Gegend als Taugler bezeichnen und diese Bezeichnung sowohl alle Bewohner auch außerhalb des Dorfkerns mit einschließt wie auch identitätsstiftend wirkt. Zusammen mit der Agentur Solid & Bold konnte dann die Marke in ein Logo übersetzt werden. 

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